Weihnachten ist ein Familienfest – von Anfang an! Durch Jesu Geburt wurden Maria und Josef zur Heiligen Familie, Gott ist Mensch geworden und damit ist Er unser Bruder, wir sind seine Geschwister geworden!
Es ist also ganz richtig, dass wir Weihnachten traditionell als Familienfest feiern. Und als Eltern bemühen wir uns natürlich, für unsere Kinder und für die Famile das Fest so schön wie möglich zu gestalten.
Ich erinnere mich gern an den Weihnachtsabend als Kind zurück: daran, wie verzaubert ich war, wenn „das Christkind dagewesen ist”, und ich wünsche mir, dass unsere Kinder, wenn sie an den Heiligen Abend denken, auch diesen Zauber in Erinnerung behalten: das Staunen über den Christbaum mit den vielen leuchtenden Kerzen und den Sternspritzern im dunklen Zimmer, nachdem das Bimmeln eines Glöckchen das lange aufgeregte Warten auf das Christkind endlich, endlich beendet hatte, dann das gemeinsame Singen von Weihnachtsliedern, das Erinnern an die Weihnachtsgeschichte und dieÜberraschung und die Freude über die Weihnachtsgeschenke unter dem Christbaum.
Aber Weihnachten ist doch mehr. Und nicht nur Gutes, oder?
Zuerst einmal bringt Weihnachten ganz schön viel Arbeit und Stress – nicht nur Staunen und Freude. Vor Weihnachten ist im Büro meistens besonders viel los, weil Vieles noch vor den Feiertagen und dem Jahreswechsel erledigt werden muss und die Vorbereitungen auf Weihnachten kollidieren mit der überbordenden Arbeitslast. Ja, in Großbritannien kam heuer noch Extra-Stress dazu, da mussten die Menschen 12 Tage vor dem Heiligen Abend vor den Wahllokalen anstehen. Und in Wien ist kurz vor Weihnachten tagelang die U-Bahnlinie U1 ausgefallen.
Und während all der Weihnachtsvorbereitungen können einem schon einmal die Nerven durchgehen, wenn zum Beispiel der Christbaum „alle Jahre wieder“ nicht in den Christbaumständer passt und man nicht sicher ist, ob und wann die mittlerweile erwachsenen Kinder kommen, und und und …!

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